Alle Jahre Wieder…

…gibt’s die Aktion Weihnachtsbiker für das St.Anna Kinderspital in Wien! Im Jahr 2020 ist alles anders…Corona lässt Treffen in großen Gruppen und Besuche in Krankenhäusern nicht zu, also beschließen die WIMA Austria Frauen ihre eigene Charityfahrt durchzuführen, und mit Finanzspenden die Kinderkrebsforschung zu unterstützen.
Am So, 20.12.2020 werden vier Bikes in Weihnachtsschlitten- und Rentieroutfit umgestaltet.
Trotz Nebel, Nieselregen und Kälte schwingen sich Petra, Claudia, Chris und Su , als Weihnachtsfrauen verkleidet, auf ihre herausgeputzten Bikes.

Drei Damen treffen sich pünktlich um 13.00 am Grünen Berg und fahren gemeinsam zum Praterstern, wo Claudia bereits wartet und noch rasch die rote Jacke überzieht. Die vier Weihnachts-Bikes machen Furore… AutofahrerInnen und Passanten winken, machen Fotos, und Chris wirft überraschten Kindern Bonbons und Zuckerl zu, wo immer eine rote Ampel oder ein kurzer Stopp es zulassen.
Um 14.15 treffen wir vor der Einfahrt des St Anna Spitals ein. Das Personal des Hauses ist von unserer Überraschungsfahrt sehr kurzfristig informiert worden, aber dennoch finden sich einige Pflegerinnen, Eltern und in dicke Anoraks gepackte kleine PatientInnen ein, um uns von der Eingangstüre oder der gläsernen Brücke im Obergeschoß aus zuzuwinken.

Lange bleiben wir nicht. Die feuchte Kälte kriecht uns unter die Zipfelmützen. Bald schon schwingen wir uns wieder auf die Bikes und treten die Fahrt auf den großen Parkplatz des Kahlenberges an. Dort wollen wir mit fünf weiteren WIMAs um 15.00 zusammentreffen, um uns mit heißem Tee und Glühwein (für die, die im Auto mitgenommen werden) auf Weihnachten und ein hoffentlich erfreulicheres neues Jahr 2021 zu zuprosten! Anneliese, Berti, Michaela, Renate und Chris haben Unmengen Keks mitgebracht, Sabine stiftet Schwedenbomben, und Su hat, wie es nun schon jahrelang Tradition ist, wieder für eine Weihnachtstombola gesorgt!

Wo es in den Niederungen Wiens schon kalt war- oben am Kahlenberg ist es noch frischer, und ein eisiger Wind plagt uns auch. Vereinzelt kommen Spaziergänger vorbei, machen Selfies mit dem frierenden, aber bestens gelaunten Haufen Weihnachtsfrauen, fragen nach dem Zweck der Aktion und schielen nach unseren Keksschachteln.

Vor Einbruch der Dunkelheit wollen wir daheim sein.
Aktion WIMA Austria goes Christmas-Charity endet also kurz vor 16.00, hat Spaß gemacht, Batterien aufgeladen, Kalorien verteilt, war mal was Neues und wird hoffentlich ein wenig zur Unterstützung der Kinderkrebsforschung beitragen! Auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein wird, ihr wisst ja: steter Tropfen…

Frohe Weihnachten und viele tolle Perspektiven auf die Bike Saison 2021!!!

3 Kommentare

  1. was mir am herzen liegt: immer wieder kommt es zu kleineren oder größeren diskussionen, wie weit motorrad- charity- events zugunsten irgendeiner organisation gewünscht sind, oder was der name des motorradvereines damit zu tun hat, ob überhaupt alle dahinter stehen, ob nicht jede ihre eigenen iddeen hat wo spenden hinfließen sollten, etc etc.
    jede, die bei so einer fahrt teilnimmt, entscheidet freiwillig. jede entscheidet selbst, ob und wie viel sie spendet. keine wird dabei kontrolliert oder gerät unter gruppen- druck. charity zugunsten eines seriösen zwecks, sei er bekannt wie die st anna kinderkrebsforschung, oder auch nur ganz klein, ist in meinen augen ein auftrag unserer sozialen gesellschaft, und diesem auftrag kann man/frau geheim, im stillen kämmerlein, aber auch im zuge einer öffentlichen gruppenveranstaltung gerecht werden. deswegen stehe ich auch im namen von wima austria voll dahinter!! einen schönen jahresausklang wünsche ich, ” weihnachtsfrau” su

    1. jm2c:
      Ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand, der in IRGENDEINEM Verein organisiert ist, gegen Nächstenhilfe Einwände haben könnte, auch wenn sie unter der Ägyde (des eigenen) XYZ-Vereins (ohne Rundschreiben) läuft/fährt – die Webseite des eigenen Vereines wird jedes Mitglied doch fallweise besuchen wollen, um auf dem Laufenden zu sein, was Mitglieder sich an Aktionen ausdenken; außer, das Gehen auf Distanz wäre politisch erklärbar … was ich mir konkret wiederum im Falle der Kinderkrebshilfe nicht vorstellen will; die sollte doch ohne Einwände positiv gesehen werden können ? Metastasen fragen nach meiner persönlichen Erfahrung kaum, welches Farb-Mascherl die Eltern der betroffenen Jungmenschen im Alltag tragen.
      Offenbar (?) haben diese mir aus humanlogischen Gründen erscheinende, (nicht nur polit-) parteienübergreifende Sichtweise nicht alle Menschen verinnerlicht, die sich zu bestimmten Selbstzwecken organisieren – ich fände es in beträchtlicher Weise erstaunlich, wäre dem grundsätzlich tatsächlich so und ganz besonders bei diesem speziellen Beispiel :-/ …
      olpo, unorganisierter Heimlichunterstützer anderswo

  2. Bravo Su, Chris, Claudia und Petra!
    Es war wirklich bewundernswert, wie ihr in dieser Eiseskälte so lange durchgehalten habt, aber ich denke mal, leuchtende Kinderaugen machen vieles wieder wett. Und danke Su, dass auch wir nicht auf die
    Weihnachtstombola verzichten mussten, die ja schon zum Standard gehört 😉
    Euch allen gemütliche Feiertage, und ein tolles nächstes Jahr, wo wir wieder bikermässig ordendlich loslegen werden….
    Bikergrüße Berti

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