Ankommen, Wiedersehen und Fernweh

Nach vielen Wochen der Vorbereitung war es endlich so weit: Unser diesjähriges DACH-Meeting stand vor der Tür – und diesmal gab es einen ganz besonderen Anlass zum Feiern. Gemeinsam wollten wir auf 30 Jahre WIMA Austria anstoßen und dieses Jubiläum mit Freundinnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus begehen.

Das Ziel war Reichenau im Mühlkreis, genauer gesagt der Landgasthof Seyrlberg, der für die kommenden Tage unsere Basis sein sollte. Während einige Teilnehmerinnen erst am Freitagmorgen die Motorräder starteten, waren viele unserer internationalen Gäste bereits deutlich länger unterwegs. Manche hatten schon mehrere Tage Anreise hinter sich, bevor sie schließlich im Mühlviertel eintrafen.

Doch unabhängig davon, wie weit der Weg war – am Freitagabend waren alle angekommen. Die Freude über das Wiedersehen war groß, und schnell füllte sich der Gastgarten mit Gesprächen, Umarmungen und dem vertrauten Gefühl, unter Freundinnen zu sein.

Zum Abendessen wurden wir mit einer regionalen Spezialität verwöhnt: Mühlviertler Pizza. Auf den ersten Blick vielleicht etwas kleiner als erwartet, erwies sie sich als ausgesprochen schmackhaft und überraschend sättigend – genau das Richtige nach einem langen Reisetag.

Anschließend nahmen uns Claudia und Gea mit auf eine beeindruckende Reise in den Kaukasus. In ihrem Reisevortrag berichteten sie von ihrer Tour durch den Balkan, die Türkei, Georgien und Armenien. Besonders Georgien und Armenien wurden ausführlich vorgestellt und weckten bei vielen Fernweh. Die Bilder und Geschichten führten uns zu historischen Stätten des Christentums, spektakulären Landschaften und einzigartigen Sehenswürdigkeiten, die den meisten von uns bislang völlig unbekannt waren.

Für viele Teilnehmerinnen war dieser Vortrag ein faszinierender Einblick in eine andere Welt. Entsprechend groß war das Interesse, und nach dem offiziellen Teil wurde noch lange über Reiserouten, Erlebnisse und zukünftige Abenteuer gesprochen.

Natürlich durften auch die klassischen „Benzingespräche“ nicht fehlen. Bei gemütlichem Beisammensein wurden Tourenerlebnisse ausgetauscht, Motorräder begutachtet und Pläne für kommende Reisen geschmiedet. Erst als der Abend schon weit fortgeschritten war, zog es die letzten von uns in Richtung Bett – voller Vorfreude auf die gemeinsamen Tage, die noch vor uns lagen.

Ein Kommentar

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert